Bananen

Was sind eigentlich Bananen?

Die Banane (Adams, – Paradies,- oder Pisangfeige) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, wurde jedoch erst 1885 nach Europa erstmals gebracht. Auch wenn man ihre Heimat in Südamerika oftmals vermutet, weiss man nun, dass die Banane aus Asien stammt. Zu den heutigen Hauptanbauländern gehören Süd- und Mittelamerika ( Costa Rica, Ecuador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Panama, Nicaragua), Afrika (Elfenbeinküste, Kamerun, Somalia) sowie Asien und die kanarischen Inseln. Bananen stellen weltweit den größten Anteil an Obstexporten dar. Bananen sind ein typisches Überbleibsel aus kolonialen Zeiten. Mit den bekannten Folgen: maximale Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch wenige multinationale Konzerne, Monokulturen, großflächiger Einsatz von Spritzmitteln, Bodenerosion – Probleme, die auf den konventionell, nicht-biologisch bewirtschafteten Plantagen zum Teil bis heute andauern. Umso erfreulicher, dass der Bio-Anbau auf dem Vormarsch ist.

Was macht Bananen so gesund?

Bananen sind nicht nur gesund, sondern machen auch glücklich!
Der gesundheitliche Wert der Banane ist äußerst hoch einzuschätzen. Sie ist reich an wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium, vielen Spurenelementen, Provitamin A, den Vitaminen E, B1, B2, B6, Niacin, Pantothen- und Folsäure, sowie Vitamin C.
Bananen sind schnelle und kontinuierliche Energiespender, da sie die wichtigsten 3 Zuckerarten (Saccharose, Glucose und Fructose) enthalten. Sie enthalten zwar auch selbst Serotonin (7,7mg%), einen Botenstoff im menschlichen Gehirn, der Wohlbefinden vermittelt, sorgen aber v.a. mit ihrem Zuckergehalt dafür, dass Serotonin im Gehirn gebildet wird.
Bananen sind leicht verdaulich, wirken bei Magen- und Darmstörungen beruhigend und sind als Roh- und Diätkost geeignet. Ein hoher Verzehr von fast-reifen, noch Stärke beinhaltenden Früchten, soll zudem vor Darmkrebs schützen.

Warum sind Bananen krumm?

Die Bananenpflanze ist eine großblättrige, in der Regel 6 bis 8 Meter hohe Staude, ein Scheinstamm bestehend aus Blattstielscheiden, sozusagen das “größte Kraut der Erde”. Jede Pflanze bildet nach höchstens 9-monatigem Wachstum, nur einmal im Leben, einen großen Blütenstand aus mehreren Reihen rotvioletter Blüten, die sich nach unten öffnen. Aus jeder der Blütenreihen entwickelt sich eine sog. “Bananenhand” mit ca. insgesamt 6-19 “Händen”, welche wiederum ca. 10-20 “Finger”, das heisst was wir als Bananen bezeichnen, aufweisen. Im arabischen heistt “Banan” Finger. Der gesamte Fruchtstand besitzt somit zwischen 80-150 “Finger” (Bananen) und wiegt ca. 40kg.
Botanisch betrachtet sind Bananen Beerenfrüchte. Ihre typische leichte Krümmung entsteht dadurch, dass jede Einzelfrucht anfangs nach unten wächst und sich später hormonbedingt, innerhalb weniger Tage, zuerst nach außen und dann nach oben, negativ geotropisch dreht. Nach der Ernte stirbt der oberirdische Teil der Pflanze ab und verrottet zu Kompost oder Viehfutter. An der Basis der Staude erscheinen kleine Schößlinge, die zur Anzucht neuer Pflanzen verwendet werden können.

Beliebte Bananen Sorten:

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Bananen “Cavendish”, klassische, typische Bananensorte, wie sie bei uns im Handel erhältlich sind. Unsere Bananen beispielsweise stammen aus dem Fair Trade Kleinbauernprojekt “Uracal”. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, ist der Bananen-Anbau in Ecuador vor allem kleinbäuerlich organisiert. Etwa zwei Drittel der Bananen kommen von Bauern, die zwischen einem und zehn Hektar Land bewirtschaften.

Die Apfel-Bananen sind kleinfruchtig, dünnschalig und nur ca. 8 bis 10 cm lang. Die Form der Finger ist nicht ganz rund sondern oft etwas kantiger. Ihr Geschmack ist viel fruchtiger als von “normalen“ Bananen. Zur Nachreife kann man die Früchte mit einem Handtuch umwickeln und sie warm stellen. Nach wenigen Tagen steigt der Fruchtzuckerspiegel und zeigt sich anhand kleiner brauner Flecken auf der Schale. Nun ist sie herrlich fruchtig. Mit zunehmender Reife schmecken sie immer intensiver, auch wenn die Schale dann nicht mehr so schön aussieht. Aber während die Schale immer dünner wird, bleibt das Innere normalerweise cremig weiß und bekommt kaum braune Stellen.

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