Kurkuma (Gelbwurzel)

Was ist eigentlich Kurkuma?

Der Ursprung der Kurkuma Wurzel liegt in Südindien und im Malaiischen Archipel, wo sie schon seit tausenden von Jahren sowohl als Gewürz wie auch als natürliches Heilmittel verwendet wird. Bereits im Altertum ist die Gelbwurzel nach Südeuropa gelangt und hat dann seit dem Mittelalter auch bei uns als exotisches Gewürz Verwendung gefunden.

Die Gelbwurzel ist eine bis zu 1 m hohe Staude mit großen, wunderschönen Blättern. Der jedoch für uns interessante Teil der Pflanze sind die länglichen, flachen und fingerförmigen Wurzeln. Die orangene Farbe verdankt Kurkuma dem gelben Farbstoff “Curcumin”. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Stärke, Eiweiß und ätherisches Öl, dessen Hauptbestandteil Turmeron ist.

Obwohl Kurkuma zu der Gattung der Ingwergewächse gehört, ist sie nicht scharf sondern eher würzig-mild.

Was macht Kurkuma so gesund?

Wo soll man da anfangen? Die gesundheitliche Wirkung von Kurkuma ist überragend und vielseitig. Kurkuma wirkt u.a. entzündungshemmend, weshalb die Wurzel auch in der Medizin immer mehr Anwendung findet. Das verdankt sie ihrem Wirkstoff Curcumin, welcher auch in der Behandlung von Krankheiten wie Krebs deshalb eingesetzt wird und positive Wirkung zeigt.

Zudem besitzt Kurkuma eine stark antioxidantische Wirkung: Durch seine chemische Struktur können Curcuminoide freie Radikale neutralisieren und dadurch unschädlich machen. Außerdem fördert Kurkuma die Aktivität von körpereigenen Antioxidantien, was auch eine äußerst positive & effektive Bekämpfung freier Radikale darstellt (siehe Studien).

Des Weiteren senkt Kurkuma das Risiko an Gehirnerkrankungen, wie Alzheimer oder Depressionen, da der in der Wurzel enthaltene Wirkstoff Curcumin die Konzentration des Wachstumsfaktors BDNF erhöht, welcher verantwortlich ist, dass sich Nervenzellen im Gehirn vermehren und neu vernetzen können. So trägt Curcumin wirkungsvoll dazu bei, Erkrankungen des Gehirns und altersbedingte Restriktionen und Limitierungen der Gehirnfunktion zu verzögern oder sogar abzuwenden (siehe Studien).

Doch das war noch nicht alles! Kurkuma verringert zudem auch das Risiko an Herzerkrankungen. Es wurde festgestellt, dass Polyphenol Curcumin aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen, anti-thrombotischen und Herz-Kreislaufstärkenden Wirkung, das Risiko für Herzerkrankungen und den Cholesterinspiegel mindern kann (siehe Studie). Aufgrund seiner zudem endothelstärkende Wirkung reduziert das in Kurkuma enthaltene Curcumin das Risiko von Herzerkankungen ebenfalls (siehe Studien).

Aktuell wird erforscht wie Kurkuma am effektivsten zur Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden kann und welche Resultate zu erwarten sind. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin kann die Entstehung, die Vermehrung und die Streuung von Krebszellen beeinflussen (siehe Studien). Weitere Studien belegen, dass Curcumin das Wachstum von Blutgefäßen und Metastasen lindern kann und zum Absterben von Krebszellen beiträgt (siehe Studien).

Einige Laborstudien mit Tieren belegen, dass Curcumin die Entstehung von Krebszellen hemmt. Auch wenn die bisherigen Studien hoffnungsvoll sind, bedarf es weiterer Forschungen, um die Wirkkraft und medizinische, konkrete Anwendbarkeit von Curcumin gegen Krebs sicherzustellen.

Wie verwende ich Kurkuma?

Frischen Kurkuma kann man sowohl zum Kochen, z.B. zur Zubereitung von Currys, oder als Bestandteil in frischen Säften & Smoothies verwenden. Man kann ihn auch zum Färben von Gerichten frisch reiben und während dem Kochen beifügen.

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