Kaki

Was sind eigentlich Kakis?

Kakis sind orangefarbene, etwa tomatengroße Früchte, die ursprünglich aus Asien kommen. Sie haben in Deutschland hauptsächlich im Winter Saison – meist sind sie in der Zeit von Oktober bis Dezember erhältlich. Kakis gelten botanisch als Beerenfrüchte und wachsen an 3-15 m hohen Bäumen. Die Früchte reifen sehr spät, oft erst nach Blattfall im Herbst. Die Schale ist dünn, glatt und glänzend. Bei der Reife wird die Frucht weich, süß und saftig. Geschmacklich erinnern sie an eine Mischung aus Vanille, Aprikose und Tomate.

Was macht die Kaki so gesund?

Kakis gelten besonders aufgrund ihrer vielen Vitamine als gesund. Zwar enthalten sie mit 16 Milligramm pro 100 Gramm im Vergleich zu anderen Früchten eher weniger Vitamin-C, dafür sind sie aber ein guter Vitamin A Lieferant: 100 Gramm enthalten etwa 270 Mikrogramm Provitamin A. Vitamin A ist vor allem für unsere Augen, aber auch für gesunde Haut- und Schleimhautzellen wichtig. Kakis enthalten relativ wenige Kalorien. 100 Gramm haben 71 Kalorien, eine ganze Frucht bringt es auf nur etwa 107 Kalorien. Also keine Sorgen Ladies. Im asiatischen Raum – der Heimat der Kaki – werden der Frucht verschiedenste Heilkräfte nachgesagt. Zudem soll sich der Saft von unreifen Früchten positiv auf den Blutdruck auswirken. Der Fruchtstiel dagegen soll angeblich Husten lindern. Bislang konnten diese Wirkungen wissenschaftlich jedoch noch nicht nachgewiesen werden. Fest steht dagegen, dass das in der Kaki enthaltene Vitamin C gut für das Immunsystem ist und dass unsere Augen von dem hohen Gehalt an Vitamin A profitieren. Empfehlenswert sind Kakis außerdem besonders für Sportler, da sie viel Zucker enthalten. So können leere Glukosespeicher nach dem Training schnell wieder aufgefüllt werden.

Beliebte Kaki Sorten

Kaki Blog

Die Kaki “Persimon” oder “Rojo Brillante” ist eine veredelte Kakisorte und besitzt nicht wie die klassische Kaki Gerbstoffe, welche manchmal einen pelzigen Nachgeschmack auf der Zunge hinterlassen. Die Persimon Kaki kann deshalb auch in eher festem Zustand gegessen werden, besitzt keine Kerne und kann sogar dünnaufgeschnitten mit Schale verzehrt werden. Sie ist sehr süß und erinnert an Vanille.

Sharonfrucht

Die “Sharon” Kaki stammt ursprünglich aus Israel, wird heute jedoch in anderen Ländern auch angebaut. Sie ist im Gegensatz zur normalen Kaki ebenso wie die Persimon in festem Zusatnd genießbar und besitzt auch sehr wenig des Gerbstoffes Gallotanin. Anders als bei der Persimon ist die Schale der Sharon etwas fester und dicker, weshalb die Schale nicht wirklich zum Mitessen geeignet ist. Das Fruchtfleisch ist ebenfalls sehr süß und saftig. Am besten mit einem kleinen, scharfen Messer schälen und in kleine Stückchen schneiden.

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